.

.

Dienstag, 15. Mai 2018

Henryk M Broder und Martin Niewendick

Selten habe ich etwas dermaßen Wahres im TV gesehen und gehört. Diese 45 Minuten bieten eine kompakte Analyse zum Nahost-Konflikt und weshalb es ihn nach wie vor gibt. Es werden Antworten und sogar Lösungsvorschläge gemacht, es wird verständlich erklärt, wer von dem Konflikt letztendlich profitiert und vieles mehr. Wenn ich dir überhaupt etwas ans Herz legen kann, dann sind es offene Ohren und Augen für dieses Gespräch (um das Video zu sehen, musst du diesen Link anklicken, es lässt sich hier im Blog leider nicht einbinden).


Kommentare:

  1. Wird noch geguckt. Broder macht seine Sache immer gut.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Diese Sendung würde ich eigentlich den öffentlich-rechtlichen Sendern verschreiben wollen, damit sie sehen, wie Aufklärung und Information im TV stattfinden kann. Privates Bildungs-TV versus öffentlich-rechtlichem Haltungs-TV. Aufklärung (privat) vs. Indoktrination (staatlich bzw. institutionell). Das Argument für unseren Rundfunkbeitrag lautet ja immer und in Endlosschleife vorgetragen, durch ihn der Verdummung der Bevölkerung entgegen zu wirken (ums mal auf den Punkt zu bringen, man kann dasselbe natürlich auch mit vielen Worten komplizierter ausdrücken, was an der Kernaussage aber nichts ändert). Hier zeigt sich nun das genaue Gegenteil, nämlich dass privates TV dieser Aufgabe nachkommt und die durch die öffentlich-rechtlichen Medien verdummten Menschen aufklärt. Es zählt dabei nicht die Haltung, sondern die Information.

      "Welt" erledigt also die Arbeit von ZDF, ARD & Co. - damit gibt es m.E. keine Rechtfertigung mehr für den Rundfunkbeitrag in seiner heutigen Form und Höhe.

      Löschen

Zu alten Blogeinträgen (ab dem zweiten Monat ihrer Reifung) kannst du leider nicht mehr kommentieren, denn um die Lagerung all meiner täglich aromatisierten verbalen Liquids über Jahrzehnte hinweg im Auge zu behalten, geschweige denn ihre Kommentare, bin ich als einzige also einzelne verantwortliche Person schlicht überfordert. Ja, so isses nun mal. Danke trotzdem für dein Interesse.