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Mittwoch, 6. Dezember 2017

Zwei gute Tage

Es existieren heute noch etliche Zig Medieneinträge bei Google zu der skandalösen Verurteilung Michael Stürzenbergers vor dem Amtsgericht München. Alle Medien berichteten seinerzeit darüber mit Genugtuung und fettgedruckten Titeln. Heute, also bis jetzt kurz nach Mitternacht, existiert nur ein einziger Artikel zu seinem gestrigen Erfolg im Berufungsverfahren gegen das schlimme Urteil. Freispruch in allen Punkten. Gestern war ein guter Tag für die Meinungsvielfalt, für die Freiheit des Wortes und für die Aufklärung über den in vielen Punkten der Ideologie des Faschismus ähnlichen Islam. Herzlichen Glückwunsch Michael Stürzenberger.

Wenn es gegen die Freiheit geht, kenne ich persönlich kein Rechts oder Links. Niemand, der oder die noch alle Gehirnzellen beisammen hat, wird leugnen, dass das erste Urteil ein politisches Urteil gewesen war. Bei allen zweifellos vorhandenen Fehlern ist es dennoch die Stärke unserer Rechtsprechung, politische oder religiöse Urteile zu vermeiden oder falls sie getroffen werden sollten (wir alle sind nur Menschen und daher anfällig für Fehler), diese auch ohne Wenn und Aber zurückzunehmen. Genau das ist nun geschehen und das macht den Unterschied unseres Rechtssystems zu beispielsweise dem der Türkei deutlich. Aber es wird in den Leitmedien verschwiegen. Vielleicht kommt ja noch etwas, man wird sehen. Kommt jedoch nichts mehr, ist dies Lügen durch absichtliches Verschweigen.

Der heutige Mittwoch wird aller Voraussicht nach ebenfalls ein solch guter Tag werden, denn wahrscheinlich wird heute Jerusalem endlich, endlich, endlich von der Leitkultur der USA als Hauptstadt Israels anerkannt und entsprechend mit einem kommenden Umzug der Botschaft gewürdigt werden. Der türkische Präsident wütet bereits dagegen, dabei hat es die Türkei gerade nötig, den Moralapostel zu spielen, hält sie doch selber seit den 1970er Jahren halb Zypern illegal besetzt. Die deutsche Linke fordert eine Teilung Jerusalems - ist denn Ost- und West-Berlin in deren Köpfen schon vergessen? Man kann auf Dauer keine Stadt teilen. Jerusalem war schon vor 3.000 Jahren die Hauptstadt des Königreichs Israel, der Begriff der Palästinenser hingegen geht auf eine politische Erfindung Arafats aus dem Jahre 1964 zurück; das mal nur zur Dimension der Forderung, Jerusalem zur Hauptstadt der Palästinenser zu erklären.

Noch herrscht die Nacht zwischen Dienstag und Mittwoch. Ich wünsche dir als Freundin und Freund Israels einen angenehmen Morgen voller Vorfreude auf diesen bevorstehenden wichtigen und großen Tag.

Kommentare:

  1. War eh klar, die Münchner Tageszeitungen berichten darüber natürlich nicht.
    Michael Stürzenberger ist einer der ganz Mutigen im Land, daher haben wir ihn mit Tat unterstützt.
    Trump bekommt auf allen Kanälen heute verbale Prügel (die an ihm abperlen). Bin ganz auf deiner Seite, aber das weißt du ja.

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    1. Ja, das weiß ich und es freut mich, dass wir so ziemlich gleich ticken. Was da heute an Negativen über das freudige Ereignis in den Leitmedien alles zu lesen war, beleidigt die Intelligenz. Wir sind ein Volk von Dummschwätzern geworden in einem Europa, das bis heute hauptsächlich von Opportunisten geführt wird. Besonders schlimm finde ich, dass jeder zweite Mensch ohne jedes Wissen nur den angesagten Leithammeln alles nachplappert.

      Oder liegt es daran, dass wir älter werden und einen umfänglicheren und weiter gefassten Überblick besitzen? Wahrscheinlich ist es wohl eher das. Wenn ich mir vorstelle, früher in jungen Jahren vielleicht genauso dämlich gewesen zu sein... nee, daran will ich überhaupt nicht denken müssen :-)

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Zu alten Blogeinträgen (ab dem zweiten Monat ihrer Reifung) kannst du leider nicht mehr kommentieren, denn um die Lagerung all meiner täglich aromatisierten verbalen Liquide über Jahrzehnte hinweg im Auge zu behalten, geschweige denn ihre Kommentare, bin ich als einzige also einzelne verantwortliche Person schlicht überfordert. Ja, so isses nun mal. Danke trotzdem für dein Interesse.