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Freitag, 1. Dezember 2017

Ordnung schaffen

Im Laufe der Jahre entsteht mehr und mehr Kabelsalat. Also habe ich mal ein wenig gebastelt: den Salat weg aus meinem Sichtfeld hinterm Monitor verstaut, die Ladeanschlüsse seitlich einen halben Meter entfernt und die Controller schön ordentlich mit Klettband auf Pappe geklettet. Du wirst es kaum glauben, doch um die Pappe auszuschneiden und alles ordentlich zu befestigen, habe ich Stunden verbracht. Sie ist an einem Stift-Ständer befestigt, der wiederum mit einem Saugnapf auf dem Fuß eines Monitors steht. So ist das eben, wenn zwei linke Hände basteln, es dauert alles. Und Perfektion sieht auch anders aus (ich weiß das!), aber Ordnung herrscht jetzt wieder - okay, in dem Sichtkorridor des Fotos :-)

Und du sollst auch nicht den Staub und Dreck bewundern, darum geht’s heute nicht.


Kommentare:

  1. Hier wohnt der größte Kabelverstecker Fän (und nein, ich bin es nicht).
    Im Laufe der Zeit habe ich mir meinen Kabelsalat zurückerobert. Ab und an gibt es eine Sonderbehandlung mit der Staubsaugerdüse.
    Immerhin ist bei mir jedes Kabel beschriftet (gibt da so ein Tape auf das man schreiben kann, du wirst wissen wie das heißt).
    Ansonsten gilt: meine Bewunderung, das ist nämlich ein elendes Gefrickle.

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    1. Das silberne Kabel unten rechts wird morgen noch durch ein schwarzes ausgetauscht, danach die Kabel noch etwas zusammengefasst und verblendet (ich Blender, nicht wahr). Das untere Teil ist nur fürs Laden der Pfeifen bestimmt. Versetzt sind sie deshalb, da jeweils oben rechts (dort wo Key steht) ein wichtiger Einstellknopf ist, den man sonst mit dem Zeigefinger mangels Platz nicht drücken kann.

      Ja, liebe Barbara, das mit dem Beschriften ist auch so'n Thema. Auch ich habe etliche Kabel beschriftet, muss aber zugeben, dass es mittlerweile auch viel zu viele unbeschriftete wieder gibt. Die Faulheit und so - unter "und so" fällt natürlich auch die maßlose Selbstüberschätzung im Sinne von "da blicke ich jederzeit noch durch", was nämlich im Laufe der Jahre dann plötzlich nicht mehr so ganz der Fall ist - und sogleich beginnt eine elende Sucherei. Was hab ich da schon geflucht!

      Und der Staub! Himmel! Ich habe unterm Schreibtisch an der Wandseite eine riesige - na, was wohl? - Verblendung angebracht. Dahinter herrscht das totale Kabel-Chaos im Milbenwohlfühlland. Solch eine Verblendung ist wirklich wohltuend, denn all das (man könnte schon fast von einem munteren Treiben schreiben) täglich mitansehen zu müssen... Legen wir besser den Mantel des Schweigens über diese unschönen Dinge des Lebens.

      Schönes Wochenende!

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Zu alten Blogeinträgen (ab dem zweiten Monat ihrer Reifung) kannst du leider nicht mehr kommentieren, denn um die Lagerung all meiner täglich aromatisierten verbalen Liquide über Jahrzehnte hinweg im Auge zu behalten, geschweige denn ihre Kommentare, bin ich als einzige also einzelne verantwortliche Person schlicht überfordert. Ja, so isses nun mal. Danke trotzdem für dein Interesse.