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Donnerstag, 4. Mai 2017

Mal nur so laut nachgedacht ...

Wunderbar, "CBV Aromen" hat schon seit ein paar Wochen tolle Rabattaktionen. Für ein Aroma, bekommst du zwei. Damit ließ sich mein Aromenvorrat jetzt prima auffüllen. Für 60 Euro gab es Aromen im Wert von 120 Euro. Fast einen halben Liter Aromen, die bei einem Mischungsverhältnis von ca. 5 % für 10 Liter Liquid ausreichen. Knapp anderthalb Jahre komme ich damit aus. Rein theoretisch, wenn der tägliche Verbrauch und meine Vorlieben sich nicht ändern. Andersherum ausgedrückt und runtergerechnet auf einen Milliliter Liquid bedeutet dies Kosten für Aromen von nur 0,012 Euro bzw. 1,2 Cent. Wenn ich mir jetzt einen Einkauf von Großgebinden vorstelle, dann würden diese Kosten noch mal um einen zweistelligen prozentualen Faktor geringer ausfallen. PG, VG und Nikotin in Großgebinden bekommst du für wiederum wesentlich geringere Preise. Die Herstellung von Liquid ist ein Bombengeschäft mit einer gigantischen Gewinnspanne.

Statt wegen der ausbleibenden Arbeitsaufträge am Ende in Hartz IV zu driften, sollte ich mir vielleicht mal überlegen, ins Liquidgeschäft einzusteigen.

Das technische Grundwissen ist vorhanden, allerdings das kaufmännische fehlt. Sich in der brutalen Ellbogen-Konkurrenz durchzusetzen, bedarf eines starken Vertriebspartners. Immerhin sprießen die Hersteller von Liquid wie Pilze aus dem Boden und das weltweit. Geld mag zwar nicht stinken, doch diejenigen, die den Duft möglichen Geldes in ihren Nasen wittern und diesen riesigen Markt erkennen, sind wie ein Rudel Hyänen nicht mehr aufzuhalten. Da hätte ich als ein kleiner Liquidhersteller keine Chance.

Man müsste dort groß einsteigen, richtig groß, das brächte Erfolg. Denn auch wenn es Liquid schon seit einem knappen Jahrzehnt gibt, das Gedöns ums aromatisierte Liquid befindet sich nach wie vor erst in der Anfangsphase, die langsam angelaufen war und sich heute quasi am Beginn einer Explosion befindet.

Naja, ich war schon immer viel eher ein "Volkswirt" als ein Praktiker, als ein Macher. Lieber viel und überall dumm rumschwätzen als in die Hände zu spucken. Andererseits bin ich aber eben auch ein Realist, der weiß, dass man so etwas ohne Partner nicht alleine bewerkstelligen sollte. Und außerdem zeugt ein lautes Nachdenken im Tagebuch nicht zwingend von Antriebslosigkeit, denn wie heißt es so schön in Abwandlung des immer wieder gern zitierten französischen Sprichwortes, "der Appetit entsteht beim Essen": der Gedanke entsteht beim Sprechen. Dazu zählt natürlich ebenso die gedankliche Vorstellung, ob ich denn für den vergleichsweise geringeren Rest meines biologischen Lebens überhaupt das Thema Liquid in den Mittelpunkt stellen möchte oder nicht.

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