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Mittwoch, 15. März 2017

Senf dazu

Eine interessante Diskussion geht um (danke für den Linktipp, Sebastian). Die Frage nach der Zukunft der E-Zigarette: werden dies E-Dampf-Geräte sein, wie wir sie heute kennen? Offene Systeme mit Akkuträgern getrennt von den Verdampfern, Verdampfer zum Fertig-Coil-Wechsel bzw. zum Selbstwickeln in multipler Art und Weise, Liquid zum Nachfüllen. Oder werden geschlossene Systeme mit vorgefertigten und vorgefüllten Wegwerf-Geräten den Markt erobern?

Beispiele mit Druckerpatronen machen die Runde. Noch einleuchtender finde ich das Beispiel der Kugelschreiber, da hier nicht der Kommerz entscheidend ist, denn die Menschen wollen Kugelschreiber und nicht Füllfederhalter. Sie möchten Tinte nicht nachfüllen der Klecks- und Kleckerei wegen. Dieser Wunsch geht von ihnen also den Benutzern aus, nicht wie bei den Druckerpatronen, von den Herstellern. Falls es somit eine E-Zigarette geben wird, die in etwa zum Preis eines guten Kugelschreibers hergestellt werden kann, aus denselben Materialien Plastik und Metall besteht und eine ähnlich kurzlebige aber genügend ausreichende Haltbarkeit aufweist, dann verstehe ich das als die Zukunft.

So wie heute nach wie vor ein kleiner Markt für Füllfederhalter existiert, würde es auch weiterhin einen für herkömmliche aber hochwertige offene Systeme der E-Dampfen geben, doch als Massenprodukt sehe ich das Beispiel des Kugelschreibers wegweisend.

Selber würde ich dieses Spiel "natürlich" nicht mitmachen, kenne allerdings eine Menge Leute, die lieber eine Einweg-E-Dampfe benutzen würden, wenn dies für sie denn wirtschaftlich attraktiver wäre als derzeit.

Es ist, wie immer im Leben, alles eine Frage der Bequemlichkeit, und die ist eine Frage des Preises; am Ende entscheidet allein das Geld, nicht die Vernunft. Is' nu' mal so. Jeder, der es anders sieht, möge dann zum nachfüllbaren Schreibstift greifen.

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