Dienstag, 24. Januar 2017

Amerikahass

Schon lustig, der Spiegel tönt zur Zeit ins selbe Horn wie die Bild-Zeitung, die Zeit schreibt, diffiziler ausgedrückt, so inhaltlich doch dasselbe wie Focus online, die Tagesschau tönt auf n24-Niveau - was ist nur geschehen? Gleichschaltung der Medien? Ist eine neue Diktatur bei uns ausgebrochen? Oder sind das alles sachlich-neutrale Beschreibungen eines stattgefundenen Ereignisses? Nein, links und rechts, alt und jung, Frau und Mann lassen die Winde los, lassen endlich mal die Sau heraus, die nun als tiefsitzender, seit Verlust des 2. Weltkriegs fest in der deutschen Seele verankerter und von Generation zu Generation in wechselnden Namen und Beizeichnungen vererbter Antiamerikanismus in einem Sturm der Verwüstung frei durchs Dorf gejagt wird. Endlich all das schreiben und sagen können, was so lange auf den Nägeln brannte. Die Enttäuschung über Obama, ohne ihn dabei benennen zu müssen, kompensierend in der Präsidentschaft Trumps hinauszubrüllen - Trump, ein Blitzableiter in Person, der Teufel in Menschengestalt schlechthin.

Das liegt nicht weit vom Antisemitismus entfernt, der USA- und Judenhass, das ist seit einem Jahrhundert für viele ein Synonym. "Nein!" Empörung macht sich Luft: "das ist nur Kritik an Freunden. Die muss ja wohl erlaubt sein!". Ja, genau so, es ist die ungefragte und unreflektierte Kritik, es ist der nach Mottenkugeln stinkende Deckmantel des gemeinsamen Hasses linker und rechter Politik. Dieser pure Hass und die offene Häme sind es, die derzeit medial in Wort und Bild aus den Kübeln geschüttet werden. Ein salonfähig gewordenes kollektives Suhlen hat begonnen.

Montag, 23. Januar 2017

TV-Unterhaltung als Wertmaßstab der Menschheit

Nach "Breaking Bad" und "Better Call Saul" ist es deutlich schwieriger geworden, Serien zu finden, die annähernd in dieser Qualitäts-Liga unterhalten. Fast immer muss ich nun bei unbekannten Serien vorher eine Art "Genie-Abstrich" machen, das heißt mich zwingen, unvoreingenommen an eine neue Serie heranzugehen, indem ich mir die Einzigartigkeit dieser beiden Serien stets aufs Neue vor Augen führe. So auch an diesem Wochenende, aber da ich kein Negativ-Tagebuch schreiben möchte (so etwas findest du gegenwärtig mehr als genug in der Welt der Worte), bewerte ich nicht konkret diesen jüngsten Fehlstart eines Serienmarathons, der schon nach wenigen Folgen seinen jämmerlichen Abbruch einforderte.

Nun ja, das ist der Preis der Qualität - alle wollen sie aber nur ganz wenigen ist sie eigen; es ist halt wie immer und überall im Leben. Wenn aber ein Produzent bereits vorher auf diesen Anspruch pfeift, da er/sie vielleicht im Sinn hat, dumpfbackige ungebildete Zuschauerinnen und Zuschauer der Unterschicht zu unterhalten, dann kommt eine "Lindenstraße 02" oder ein "Tatort" dabei heraus, die die Betrachtenden, wären sie beispielsweise außerirdische Wesen, die zur Einschätzung der Menschheit vorher deren Unterhaltungsprogramme als Maßstab des humanoiden geistigen Horizonts heranzögen, wahrscheinlich ohne Kontaktversuch zur Rückkehr zu ihrem Heimatplaneten bewegten.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen kontaktfreudigen Start in die Woche und sei dir bewusst, dass du womöglich von imaginären Augen beobachtet wirst, die dich und dein Verhalten als Repräsentanz der Menschheit betrachten. Du brauchst jetzt kein Genie zu sein aber bitte sei nicht so dumm, deine Lebenszeit zum Beispiel mit hysterischem TV-Geheul auf ARD- oder ZDF-Unterhaltungs-Niveau zu verschwenden, denn vielleicht würde das in seiner ungeheuren Effizienz intelligenzbefreiter Unterhaltung die Beobachter erst gar nicht zu einer mühsamen Umkehr bewegen, sondern es würde sie in ihrem Entschluss bestärken, quasi als ein Mosaiksteinchen ihrer Einschätzung, bedenkenlos und ohne irgendein schlechtes Gewissen diese unsere niedere Lebensform durch ihre zu ersetzen.

Du, ich und die TV-Unterhaltung - wir sind nun also gewissermaßen für den Fortbestand der menschlichen Existenz auf diesem wunderbaren Planeten mitverantwortlich. Noch ein Grund mehr, das armselige gebührenfinanzierte, öffentlich-rechtliche Erziehungsfernsehen abzuschaffen, nicht wahr. Rette die Menschheit.

Sonntag, 22. Januar 2017

2017 - Zeter und Mordio

Was ist denn los in der Dampferszene? Alle streiten sich mehr denn je: die "IG-ED" schmückt sich mal wieder mit fremden Federn, Obi und T.B. zanken sich um eine Namensgebung, "Philgod" schleimt dazwischen und singt den "Guildo Horn", obendrauf hampelt ein Mini-Frisör und keift: "das hätt ich von dir nicht erwartet". Die Follower grinsen in pennywise-verzerrten Grimassen und kompensieren ihren Frust über Trump, indem sie schreiend übereinander herfallen. Alle beginnen langsam zu begreifen, dass es wohl doch keine "Raucher-Community" gibt, bloß weil Menschen Tabak rauchen und folglich auch keine Dampfer-Community, nur da Menschen dampfen, dass weder ein Club der Vegetarier existiert noch ein Verein der Limonaden-Trinkerinnen und -trinker - es gibt nur Menschen auf einem Kindergeburtstag, die allesamt das sind, was sie sind: laut, bunt, ungerecht, egozentrisch, verletzend und verletzlich, rach- und ruhmsüchtig, schleimend, geld- und machtgeil, lieb, böse, erfolgsorientiert, um jeden Preis.

Es ist zu hoffen, dass 2017 ein Jahr der Erkenntnis wird.

Und da sich die Szenen gleichen, habe ich mal igi's Karikatur der Vernissage ein wenig angepasst. Genau das trifft's, finde ich, das ist die Herde der  E-Dampf-Community.


Samstag, 21. Januar 2017

Ein gutes Omen?

Am Tag einer Lottoziehung spiele ich immer gegen zwei Schachcomputer. Gegen einen online und gegen den anderen Bot offline. Grundsätzlich spiele ich auf dem Niveau, auf dem ich fast immer verliere, denn mit einem zu schwachen Gegner macht's keinen Spaß, dann strengt man sich nicht an und könnte genauso gut Mensch-Ärgere-Dich-Nicht oder Halma spielen. Vor den beiden Spielen stelle ich mir selber stets die Schicksalsfrage: "Wenn ich diese Spiele gewinne, gewinne ich auch heute im Lotto". Es ist quasi eine Kopf-Oder-Zahl Schicksalsherausforderung, die sogar jedes mal stimmt, denn da ich immer im Schach mindestens eine Partie verliere, gewinne ich auch nie im Lotto. Zwingend logisch, wenn man es denn so sehen möchte, nicht wahr. Vielleicht kennst du ja so etwas auch, es ist ähnlich wie bei den armen Gänseblümchen, die durch die vielen verliebten Paare immerzu ihr Leben für deren Liebe lassen müssen: "Sie liebt mich, sie liebt mich nicht, sie liebt mich, sie liebt mich nicht …". Oder "er/sie/es/wir/ihr/sie" heutzutage halt.

Für die Lottoziehung am Abend habe ich vorhin meine Schachpartien gespielt und, was soll ich sagen?, beide ausnahmsweise gewonnen :-)  Nun wird sich also herausstellen, ob Schicksalsanfragen funktionieren oder nicht.

23:45 Uhr, Nachtrag aus der post-ziehungsberichtigten Zeit des Erwachens: ich hatte immerhin einen schönen Traum.

Freitag, 20. Januar 2017

Unfreiheit und Sucht

Die Menschen sterben wie die Fliegen an den unterschiedlichsten Dingen, die ich allein schon aufgrund ihrer Menge hier nicht aufzählen kann. Vom E-Dampfen ist noch kein einziger Mensch krank geworden, geschweige denn jemals gestorben. Wieso soll ich also zustimmen, etwas vorsorglich zu verbieten, was augenscheinlich nicht schädlich für die Gesundheit ist?

Alle Menschen sollen sich befreien. Ich bin dafür, dass keine Sucht den Menschen in der freien Entfaltung seiner Persönlichkeit behindern darf.

Wer von morgens bis abends nur noch unterwegs ist, um die nötigen Mittel zur Befriedigung einer Sucht zu beschaffen, ist definitiv unfrei. Menschen in solchen oder ähnlichen misslichen Lagen muss unbedingt geholfen werden, sich zu befreien. Das E-Dampfen kostet bei täglichem Genuss rund 5 bis 10 Euro im Monat; zur Veranschaulichung: für die Rundfunkgebühren müssen mehr als 15 Euro monatlich aufgebracht werden, andernfalls drohen Zwangsmaßnahmen der Geldeintreibung bis hin zu Gefängnis. Süchte sind also auch eine Frage von Perspektive und Relation.

Emotion Toshiba

Nachdem ich (zwar nur am Rande) vom Datencrash bei meinem Bruder etwas mitbekommen habe, gesellte sich diese externe Festplatte zu meinen anderen Datenträgern. Es sind jetzt drei 500-GB-Platten und drei 1-TB-Platten. Somit bin ich in der Lage, sämtliche Filme und Serien doppelt zu speichern. Ist zwar ein wenig übertrieben, ich weiß, zumal ich die meisten Serien wahrscheinlich kein zweites Mal anschauen werde, aber jetzt kann ich der riesigen Auswahlmöglichkeit wegen in einem entsprechenden Case sorglos eine oder zwei Terabyte-Platten problemlos im Rucksack mit zur Arbeit nehmen (wenn denn mal welche da wäre) und selbst im Falle eines ebensolchen Falles auf einer Baustelle oder so wäre nichts endgültig verloren. Das macht einfach ein besseres Gefühl. Somit kann man durch knapp 60 Euro für den Kauf eines Stückchens Technik das eigene Gefühl positiv beeinflussen. Hallo? Jaja, von wegen, Technik habe nichts mit Emotionen zu tun. Toshiba beruhigt ungemein und lässt mich entspannt genießen (liest sich wie ein Werbeslogan, nicht wahr, ist aber in diesem Fall wirklich so).

https://www.amazon.de/Toshiba-Canvio-externe-Festplatte-schwarz/dp/B00KWHJY7Q/ref=sr_1_8?s=computers&ie=UTF8&qid=1484903000&sr=1-8

Donnerstag, 19. Januar 2017

"Passenger" und "Arrival"

Als Freund der Science-Fiction-Literatur habe ich früher meterweise Romane verschlungen und kenne sicher auch die meisten Sci-Fi-Filme in- und auswendig; natürlich weiß ich ebenfalls seit Jahrzehnten die Antwort auf die Frage, weshalb der Klassiker "2001 - Odyssee im Weltraum" zur Mutter aller modernen Sci-Fi-Filme wurde (Design, Auseinandersetzung mit Technik vs. Emotion, offen für Interpretationen). Deshalb schmerzt mich beinahe körperlich, wenn gute und von mir verehrte Schauspielerinnen und Schauspieler in diesem Genre quasi nur verlieren, da sie oder ihre für die Auftragsannahme verantwortlichen Agenturen Schrott von Qualität nicht unterscheiden können oder wollen und die Schauspieler es sodann den Robotern gleichtun, um als Marionetten an den Schnüren des Geldes zu tanzen. So etwas kann mal versehentlich geschehen, ein Fehltritt verzeiht die Fangemeinde immer, doch auf Dauer verliert sich so die Achtung und Wertschätzung zugunsten der bloßen Billig-Unterhaltung eines hysterischen Publikums als Massengeist der Klatsch- und Tratsch-Medien.

Nun denn, die Spielfilme "Arrival" sowie "Passengers" stehen exemplarisch dafür, wie gute Geschichten bzw. Ideen durch ihre Verfilmung förmlich zerstört werden. Beide Filme sind hervorragend in Szene gesetzt und gespielt aber während "Arrival" durch sein verqueres inhaltliches Ende verliert ("Contact" sei hier mal als Beispiel erwähnt, wie eine solche Thematik perfekt verfilmt wird), fehlt bei "Passengers" jegliche Tiefe, die das Thema Einsamkeit auch nur annähernd genug darstellt. Stattdessen verliert sich der Film in pyrotechnische Albernheiten und endet in einem Bild fliegender Vöglein, die aus dem Nichts entstanden sind. In beiden Fällen wird den Zuschauerinnen und Zuschauern auf diese Art und Weise nicht nur sämtlicher Interpretationsspielraum genommen, sie werden schlicht für dumm verkauft. Es mag das Publikum unserer aktuellen Zeit tatsächlich applaudieren (Kitsch bekommt immer Applaus) und auch die Kritiker mögen mit ihren nett aufgeführten verbalen Ensemble-Tänzchen die eigenen Schnüre des Geldes verbergen, von denen sie ebenso abhängig geführt werden, in wenigen Jahren hingegen werden beide Filme wie auch deren Marionetten vergessen sein.

"Oje, was bist du böse!" Nein, das ist nicht böse, denn ich schreibe dies völlig emotionslos, von Schnüren befreit und als Produzent, Regisseur sowie als Akteur in ein und derselben Person.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Serienbesprechung: "The Killing"

Einleitend sei mir die Bemerkung erlaubt, dass ich zwar schon oft geschrieben habe, dass mir die Inflation der TV-Krimis, besonders die der Serien-Krimis, mittlerweile zuwider ist, es sich aber bei "The Killing" um eine absolute Ausnahme dieser persönlichen Regel handelt.

Es ist so wie immer im Leben:

Wenn etwas gut ist und Erfolg hat, dann wird es von anderen nachgemacht oder bis zur gähnenden Langeweile in unendlichen Fortsetzungen letztlich zerstört. Die britischen, die skandinavischen, die elend schlechten deutschen Krimiserien - ach, du weißt sicher, was ich meine, man kann sie kaum noch ertragen. Es ist förmlich schwierig, ihnen auszuweichen, so viele gibt es davon. Niemals hätte ich das Anschauen einer Serie mit dem miesesten Titel, den sich ein Produzent überhaupt hätte einfallen lassen können, nämlich mit dem Titel "The Killing" begonnen, erst recht nicht, wenn ich noch dazu wüsste, es handele sich "lediglich" um eine Neuverfilmung eines erfolgreichen "Dänen-Krimis". Doch wenn Barbara (die große Freundin der Filme und Serien aus den Kommentaren) schreibt, "The Killing" sei etwas Besonderes, dann macht mich das neugierig, viel mehr als hundert Online-Artikel es könnten.

Eine Ausnahmeerscheinung:

Diese Serie ist eine perfekte Mischung aus Krimi und Thriller. Zwei Hauptdarsteller begleiten die Zuschauer durch 44 Folgen a 45 bis zu 60 Minuten. Es ist möglich, die Serie als zwei selbstständige Serien in drei ziemlich eigenständigen Erzählsträngen zu betrachten, die alle lose miteinander verzahnt sind. Also ohne zu spoilern, kann gesagt werden, dass die ersten beiden Staffeln mit 26 Folgen den ersten Teil eines gängigen Polit-Thrillers bilden, die 3. Staffel mit 12 Folgen in einem entgegengesetzten Milieu spielen und die 4. Staffel als eine Art Psycho-Serie mehr die inneren Konflikte der Protagonisten aufzeigt.

Beim ersten Teil gibt es ein paar wenige Längen, eine Kürzung um einige Folgen hätte diesem Teil sehr gut zu Gesicht gestanden, wenngleich er dennoch in meinem persönlichen Bewertungssystem die Schulnote einer glatten Eins bekommt.

Der zweite Teil (Staffel 3 und 4) mit seinen "nur noch" 18 Folgen sollte ebenfalls unbedingt getrennt bewertet werden, denn die 3. Staffel mit insgesamt 12 Folgen wird zu einem furiosen Feuerwerk sich stetig übertreffender Höhepunkte, die insgesamt der Geschichte um die Detectives Linden und Holder etwas Besonders im Serienalltag verleihen, das absolut mit einer Eins plus und vielen Sternchen zu bewerten ist. Sensationell spannend und intelligent orchestriert beeindrucken die schauspielerischen Leistung aller Beteiligter insbesondere der Hauptdarsteller aber auch der vielen jungen Menschen in dieser 3. Staffel ungeheuer. Ferner ist das gesamte Set, die Maske, die Kameraarbeiten in den 12 Folgen für eine TV-Serie außergewöhnlich. Von gelungenen Kamerafahrten in visuellen Einkreisungen, die an ein Kammerspiel oder an Oliver Stones "Radio Talk" erinnern, über intensive Nahaufnahmen und Bildkompositionen gleich denen klassischer Gemälde, bis hin zur Gestaltung eines rasanten Thrilles werden etliche Stilmittel ausprobiert. Es gibt gottlob keine genretypischen Knall- und Spezialeffekte, denn die Serie vermag vollkommen ohne sie zu fesseln. Ebenfalls ist die Synchronisierung der kompletten Serie untypisch und hervorragend gelungen, sie erinnert mehr an teure Hollywood-Spielfilme als an übliche Fließbandserien. Ab der 3. Staffel erhält zwar die Figur der Sarah Linden eine neue Synchronstimme, dies fällt aber kaum auf.

Gespoilert wird hier nichts von mir, deshalb musst du dich mit der Inhaltsangabe des eingangs verlinkten Hinweises von Wikipedia begnügen. Trotzdem möchte ich erwähnen, dass das rasante Tempo dieser 3. Staffel in der 4. Staffel nicht mehr aufrecht erhalten wird. Da diese 4. Staffel aber nur aus 6 Folgen besteht, ist dies zu verkraften. Diese 6 Teile der 4. Staffel werden nun zu einem Psychogramm, das bestimmt nicht jedermanns Geschmack trifft. Schulnote Zwei bei mir.

Dennoch erzeugen diese unterschiedlichen Herangehensweisen dieser Produktion der Serie einen interessanten Stil-Mix. Auch möchte ich dringend davon abraten, nur einzelne Folgen zu schauen, denn der Genuss der Serie entfaltet sich so richtig erst bei Teil-Blöcken aus mindestens zwei, besser mehr Teilen. Lieber ein paar Sendetermine einzelner Folgen abwarten und sie dann am Stück anschauen, so verbreitet sich eine einzigartige Spannung.

"The Killing" ist kein bloßer Fortsetzungsroman, kein typischer Serien-Müll, es werden hier vielmehr drei visuelle Romane einer Romanreihe präsentiert, die aufgrund ihrer Spannungsbögen und unterschiedlichen Qualität so zusammenhängend wie nur irgend möglich angeschaut werden wollen. Ganze Serienstaffeln zu sehen, sind die Romane unserer Zeit.