Sonntag, 25. September 2016

Heute Welturaufführung von "Beyond The Cloud"

Du wirst lachen oder weinen oder wie auch immer (jedenfalls irgendwas mit Tränen), denn es folgt heute wieder nur ein Eintrag übers E-Dampfen. Es ist halt so, da ich erstens kein TV mehr schaue, über das seit Anbeginn seiner wellenartigen Verbreitung trefflich geschimpft werden kann, ich zweitens kaum noch Newsseiten besuche, was sich als extrem nervenschonend darstellt, und drittens mein Leben zur Zeit eher bachläufig dahin plätschert, statt mit dem Bug des eigenen Boots der

Daseinsdampfschifffahrtsgesellschaft (macht jede Formatierung kaputt)

mutig voran den bedrohlichen Monsterwellen entgegen zu stampfen. Momentan ist also mehr das gemächliche Dahinschippern auf schillernd ruhiger See angesagt, ge-nüsslich e-dampfend; die Aufregung kommt noch früh genug: "… Nach einem Wolkenstreif in Sinnen die beiden wie zwei Pfeiler sehn, der Fremde spricht: 'Was braut da drinnen?' - 'Der Teufel!', brummt der Kapitän." (aus "Die Vergeltung" von Annette v. Droste-Hülshoff).

Dank MEREDs Kalender wissen wir um den seit langem voller Spannung erwarteten Veröffentlichungs-Termin einer der drei großen cineastischen Dokumentationen zum Thema E-Dampfen, die frei im Internet verfügbar sein wird: "Beyond The Cloud". Dieser 90-Minuten-Film wird anlässlich der heute öffnenden Messe "VAPEXPO" in Paris uraufgeführt und gleichzeitig über YouTube gestreamt. Somit wird "Beyond The Cloud" also endlich ab heute für jeden Menschen zu sehen sein. Ab wann genau? Das bleibt ein wenig spannend, denn die Webseite der Messe kündigt die Aufführung nur für irgendwann an diesem Sonntag an.

Die beiden anderen Filme "A Billion Lifes" und "Vape Waves" gibt’s bisher nur im Kino zu sehen.

Samstag, 24. September 2016

Arrangierte Ehe

Dem schwarzen OBS habe ich als oller Kuppler heute ein feines Fräulein hinzugesellt: die hochwohlgeborene Enginess von OBS; obs zwischen den beiden wohl funkt?


Freitag, 23. September 2016

Spirit In The Sky

Beim Lesen dieses tollen Artikels von Tunilumpi, letztlich über den Funken Genialität unseres menschlichen Geistes, kam mir glatt Norman Greenbaum in den Sinn und zwar geschah das quasi vollautomatisch. Heute kann ich nicht mehr schreiben, denn ich sitze gerade während meines Dienstes unangeschnallt auf bzw. losgelöst von meinem Stuhl. Himmel, kämen jetzt die Einbrecher, wir würden hier gemeinsam abgehen - Text ist eh wurscht, dreh die Pegel auf, schieb die Regler hoch uuund biddeschön:




NACHTRAG (round about 4 a.m.): Jaja, und hier, von wegen, alte Männer sehen nicht gut aus, alles prächtige Menschen im Spirit of the 70th und natürlich Mr. Greenbaum himself. Herrlich!


Donnerstag, 22. September 2016

Ritter St. Georg

Es ist ja so, bei einer hauptsächlich sitzenden Tätigkeit über 12 Stunden hinweg, nickt man auch mal kurz ein. Davon kann sich niemand freisprechen, das geschieht tagsüber genauso wie nachts. Dumm beim Autofahren aber am Tisch meines temporären Arbeitsplatzes ist es gegenwärtig völlig wurscht. Mein nachtaktiver Biorhythmus zeigte vorhin eine ebensolche Abnormalität und ich war für wenige Minuten abgetaucht in eine merkwürdige Zwischenwelt - nicht wach, so doch ebenso in keinem Reich des Schlafs. Das sogenannte Dösen, ein Glimmen eines Holzspans sehr ähnlich, mit dem zwar durch den perfekten Luftzug noch allerhand Feuer zu entfachen wäre, der jedoch bereits den Weg in ein dunkles trocken-kaltes Dasein eingeschlagen hat, an dessen Ende schlussendlich kein Wind mehr heißes Feuer anzufachen in der Lage wäre.

So saß ich also da, den Kopf gesenkt, der Hut in die Stirn gerutscht, die Arme über der Brust verschränkt und döste vor mich hin.

Die wenigen realen Geräusche nahm ich im Hintergrund gut wahr. Doch, doch, ich glaubte sogar durchgehend meine Jacke zu sehen, es kann aber auch sein, dass meine Augen längst gänzlich geschlossen waren, im Grunde weiß ich das nicht mehr mit Sicherheit zu sagen, doch es ist auch egal, denn ob nun real oder nicht, in diesem Augenblick sah ich etwas an meiner Jacke baumeln, an einem Spinnenfaden.

Graugrünlich schimmernd schien es sich zu bewegen und den Faden langsam hinauf zu klettern in Richtung meines Kopfes, es wurde größer, stetig größer, schon erkannte ich Insektenflügel, die sich wiederum allmählich in schillernde Schwingen verwandelten. Was da unterwegs hoch zu meinem Kopf kroch, war kein Insekt, neinnein, es war eine Fantasiegesatalt, ein Mischwesen, einerseits ein Flugsaurier und andererseits bestehend aus etwas Undefinierbarem. Als Gesamtbild würde ich meinen, es war ein Furchtbar-Drache. Und schon schien er bedrohlich nah, Panik breitete sich in mir aus, "Georg, nun tu doch was!", schrie eine Stimme in mir, doch die Versuchung wohliger Ruhe zog mich weiter Richtung Schlaf. Das Monster rückte derweil näher und näher. Was sollte ich bloß tun?

Instinktiv begann etwas in mir zu spucken, nicht ich war das, ich befand mich noch auf schlafwandlerischem Weg. Fremdgesteuert schlug ich mit meinen Händen wie man überrascht und angewidert ein lästiges Insekt verscheucht. Ich beobachtete dies von innen heraus und wähnte mich meines Namensgebers gleich als heiliger Rittersmann Sankt Georg, der verwegen mit Schwert und Lanze das Ungeheuer bekämpfte - klar, in diesem Moment kehrte mein Verstand zurück, der Holzspan flammte quasi wieder auf. Dann war ich wach und nahm mich wie in einem Film in einer Schlacht wahr. "Meine Güte, da hast du aber Glück gehabt", raunte die Indoor-Stimme, "wie entsetzlich eklig, wenn dieses Drachen-Viech dir ins Ohr gekrabbelt wäre". Während ich nun an mir herunter blickte, klimperte etwas. Da erkannte ich den Drachen. Von mir bereits gebändigt, hing er an diesem kurzen Band, an jenem Lanyard, das an meiner E-Dampfe befestigt ist, die sich in der Brusttasche befand und das nun also gut 20 Zentimeter hinunter baumelte. An dessen Ende befand sich das gefürchtete Untier - es war die kleine Stoffmaus mit einem blinkenden Anhänger, die mich kühn und herausfordernd ansah. Da erst war ich endlich wirklich wach.

Mittwoch, 21. September 2016

Arbeit, Leben, Liebe - Sehen und Verstehen

Mit dem heutigen Datum beginnt der letzte Monat, in dem ich meinen Dienst in der seit langer Zeit leeren Flüchtlingsunterkunft verrichte. Sowieso bereits mit halbierten Diensten bei allerdings voller Bezahlung. Immerhin. Nun ja, der Bund hat bezahlt, also wir alle, dennoch gab es nichts Vergleichbares in 30 Jahren meiner Tätigkeit: eine Nacht arbeiten, zwei bezahlt bekommen, quasi jeder Tag ein Feiertag mit 100 Prozent Zulage. Das geht jetzt also seinem Ende entgegen. Seit zwei Monaten erlebe ich bereits eine Rückentwicklung und arbeite mehr und mehr bei zeitlich begrenzten Diensten in den unterschiedlichsten Objekten - halt so wie früher auch. Bisher hatte ich Glück, konnte den "Schleppi" mitnehmen (nicht aber den wider Erwarten zu einem meiner Lieblingsverdampfer emporgestiegenen "OBS-Engine", da er nach wie vor leider nicht rucksack- bzw. outdoortauglich ist) und es hat erneut die Zeit begonnen, in der keine Planung mehr funktioniert und ich per kurzfristiger Telefonanrufe neue Einsatzorte mitgeteilt bekomme. Falls keine Aufträge reinkommen = kein Geld = Nagen am Hungertuch. Vielleicht habe ich auch deshalb mittlerweile einen Vorrat an Flüssigkeiten fürs Liquid, an E-Dampfgeräten und E-Dampf-Utensilien aller Art gehortet, der locker mehrere Jahre ausreicht. Auch bestimmte haltbare Lebensmittel, Verbrauchsmaterial etc. werden von mir gebunkert. Sie waren bisher noch nie nötig aber schon oft stand es Spitz auf Knopf. Es beruhigt ein Vorrat schon, wenn du mit 5 Euro in der Tasche zum Wocheneinkauf gehen musst.

Was ich arbeite, ist keine berufliche Selbstständigkeit, kommt ihr aber de facto ziemlich nah, allerdings gottlob mit dem Vorteil, dass ich keinen Cent Schulden oder ähnliche Abzahl-Verträge irgendwo habe und mit Ellis Fortgehen auch kein Mensch und kein Tier mehr von mir abhängig ist - das ist ein Riesenvorteil, dessen bin ich mir bewusst, denn ich weiß, bei wie vielen Menschen solche Sorgen um die Lieben das Herz und den Verstand zermürben können. Mein ganzes Mitgefühl gilt diesen Menschen, die sich und ihre Angehörigen mit zwei und mehr Jobs gerade so über Wasser halten, die sich von morgens bis abends mit den Gedanken ans Überleben abrackern und doch nie so richtig an bzw. auf einen grünen Zweig gelangen. Die Unsicherheit, das Nicht-Planen-Können und etwaige vorhandene Schulden zwingen im Laufe der Zeit den stärksten Menschen in die Knie - seelisch sowie körperlich.

Die eigenen unsicheren wirtschaftlichen Verhältnisse erweitern ungemein den Horizont für die Mitmenschen. Wäre ich reich, so würde ich mein Vermögen mit diesen Menschen teilen, was bedeutet, ich wäre niemals reich. Die rücksichtslose Jagd nach dem Geld, die viele Menschen bei anderen anprangern, ist unter diesem Blickwinkel völlig anders zu verstehen. Es trifft hier eher die Metapher des ausgehungerten Hundes zu, der einen Leckerbissen wie auch immer ergattert hat und diesen nun bis aufs Blut verteidigt. Im Moment sind ihm sämtliche artspezifischen Verhaltensregeln (was unserer Ethik entspricht) gleichgültig und er setzt instinktiv sein Leben aufs Spiel, diesen einen Bissen "ums Verrecken" nicht wieder herzugeben. In dieser Perspektive sind manche harten, unverschämten, ja, an Raffgier erinnernden Verhaltensweisen ganz anders zu bewerten. Ein satter und sich in materieller Sicherheit wiegender Mensch verliert von Jahr zu Jahr mehr seiner nötigen Empathie, um sich in existenzielle Nöte und den daraus folgenden Verhaltensweisen anderer hineinversetzen zu können. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Doch ich drifte schon wieder ab, 'tschuldigung. Dir und allen anderen wünsche ich einen sicheren Mittwoch und ein Leben, mit möglichst wenig dieser Sorgen. Angesichts des Nichts und des Elends auf der Welt und sogar vor Ort in diesem Land, ist wenig so unsagbar viel. Und auch ich bin für jeden Tag dankbar, an dem ich den Luxus genießen darf, über Dinge des Überlebens hinaus mir Gedanken machen zu können, mich zu freuen über die Schönheit, über den Genuss, über den Sinn allen und meines Daseins, über den hereinbrechenden Herbst in seiner Pracht, über Rainer Maria Rilke, über ein Lächeln eines fremden Menschen, über ein liebes Wort, über die dreibeinige Nachbarkatze, die bei unseren Begegnungen vor dem Haus so gerne von mir gestreichelt wird und über die Liebe, die trotz allen Unmuts überall zu sehen ist, die in meinem mürrischen Gegenüber genauso wie zwischen den Zweigen eines an den Meisenknödeln vielbeschäftigten Vogels hervorlugt, die letztlich überall dort zu Hause ist, wo Leben herrscht, Leben, das einen Tag der Mühsal überstanden hat und innehält, der blauen Stunde gleich.

Seh's schon, gehe zurück an die Arbeit, ein Rundgang steht an. Bis morgen.

Dienstag, 20. September 2016

Gewichtige Nachtgedanken zur virtuellen Realität

Seit Elli fortgegangen ist, die ich übrigens nach wie vor sehr vermisse, auch wenn ich darüber nicht öffentlich schreibe, habe ich wieder einiges an Gewicht zugelegt. Jaja. Es sind Heute zwei Stunden meines täglichen Waldspaziergangs weniger, wobei sich "weniger" netter anhört als "nix mehr". Zwar hatte ich diese im letzten halben Jahr unseres Beisammenseins auch schon wegen Ellis Gebrechlichkeit ausfallen gelassen aber nun gibt es wirklich viele freie Tage, an denen ich nicht ein einziges Mal an die frische Luft gehe. Ein echter, wahrhaftiger Nerd sozusagen. Lebend in der virtuellen Realität. Virtuelle Realität? Schließen sich diese beiden Begriffe denn nicht gegenseitig aus?

Ja und nein, würde ich meinen. Es kommt halt darauf an, was genau damit gemeint ist. Befinde ich mich in einer virtuellen Umgebung, so ist sie in dem Moment für mich real. Die Gegenstände in dieser Welt sind natürlich irreal, aber ein virtueller Raum, in dem ich mich befinde, wird durch mein Bewusstsein zur Realität. Ich kommuniziere und interagiere ja nicht mit Maschinen (wobei dies sogar noch einen separaten Aspekt der Betrachtung darstellen würde), sondern mit ebensolchen Menschen wie ich, die sich gleichsam real irgendwo in der Welt an bzw. vor ihren Gerätschaften befinden, mit deren Hilfe sie mit mir diesen virtuellen Raum beleben. Ein virtueller Raum nimmt Realität an, indem mehrere Menschen oder Akteure ihn benutzen bzw. sich in ihm befinden. Gleichzeitig oder zeitversetzt, der Faktor Zeit ist in der virtuellen Realität ebenfalls ein klein wenig anders definiert als in der harten materialistischen Welt.

Oder andersherum ausgedrückt: es würde keiner jemals auf den Gedanken kommen, ein Telefongespräch als irreal zu bezeichnen. Oder eine Videokonferenz als eine reine virtuelle Veranstaltung betiteln, denn die Termine, Absprachen, Entscheidungen und so weiter, die dort getroffen werden, wirken sich schließlich real aus.

Die Lektüre eines Buchs ist hingegen eine reine virtuelle Welt, ein Buch ist daher etwas anderes. Dort kann ich mit niemandem interagieren und die erzählte Geschichte bleibt immer starr dieselbe. Das gilt natürlich auch für einen Film.

Die virtuelle Realität (Heute des Internets, Morgen die mittels XY-Technik erschaffene) ist also in der Menschheitsgeschichte tatsächlich etwas vollkommen Neues. Nicht nur in der Menschheitsgeschichte, seit es die Erde gibt. Vielleicht nichts Neues im Universum, doch das wäre jetzt Science Fiction. Es verschmilzt die Realität der Dinge mit der Virtualität ebenfalls der Dinge aber zusätzlich noch mit der Fantasie. Einzig die Körperlichkeit fehlt, was wiederum zu enormen Vorteilen führen kann: stelle dir vor, Kriege würden irgendwann nur noch virtuell ausgefochten. Oder man wäre in der Lage, virtuell etwas zu erreichen, für das es in der materiellen Welt enorme Ressourcen bedarf und was bisher nur dem vermögenden einen Prozent der Menschheit vergönnt ist. Kunst, Architektur, virtuelle Gesellschaften, ja selbst physikalische Gesetzmäßigkeiten können virtuell außer Kraft gestellt werden und ungeahnte Möglichkeiten der Entwicklung von Geist und Fantasie lernte sich befreit zu entfalten.

Das ist jetzt hier nur mal alles gedanklich angerissen. Wie kann angesichts solcher erstmaligen und grenzenlosen Möglichkeiten überhaupt ein Mensch der virtuellen Realität kritisch gegenüber stehen? Ja, sogar vor ihr warnen, wie es zum Beispiel die im Vergleich zu den Naturwissenschaften an ihrer Minderwertigkeit leidende Psychologie dauernd macht? Statt die Menschen vor einem "zu viel" der virtuellen Realität zu warnen, sollte sie doch die Chancen sehen, die diese neue Menschheitsentwicklung gerade im Begriff ist einzuschlagen.

Diese Nacht ist für mich also wieder eine Pipi-Langstrumpf-Nacht, in der ich die Welt so gestalte, wie sie mir gefällt. Es gibt immer mindestens zwei Seiten einer Medaille, das ist klar, dazu bedarf es allerdings keiner gesonderten Warnungen. Die reale materielle Welt ist sicher um einiges gefährlicher, also wenn schon Warnung, dann bitte vor ihr. Die virtuelle Welt lässt Try And Error ohne weiteres zu und somit ein gefahrloseres Lernen. Uns stehen dort viele Leben zur Verfügung, ist eines hinüber, lebe ich mein nächstes. Und das sogar ohne Degradierung bei meiner Wiedergeburt wie im Buddhismus. Sogar diese vergleichsweise fortschrittliche Lehre wird durch die virtuelle Realität geradezu revolutioniert.

Nun gut, die reale Gewichtszunahme kann ich virtuell schlecht in den Griff bekommen, so viel ich mich auch virtuell bewegen mag. Das zeigt aber auch die Verknüpfung beider Welten, denn ein virtuelles Dasein ist nicht ohne mein reales möglich, andersherum aber schon. Die Auswirkungen meiner realen Gewichtszunahme können zum Beispiel durch meine Psyche Einfluss auf die erlebte reale virtuelle Welt nehmen.

Und was heißt das jetzt konkret? Virtuelle Diät? Das wäre ja auch noch etwas Tolles, nicht wahr. Ein super neues Geschäftsmodell: die virtuelle Kur sozusagen. Ach, da tun sich gerade gedanklich ganz neue Möglichkeiten auf_... (Kurbelursel: siehe Unterstrich, geht nicht anders).

Ich glaube, ich sollte jetzt vielleicht doch besser wieder offline gehen, was. Ab, zurück an den realen Arbeitsplatz und in die gewichtige Realität. Dir wünsche ich derweil einen leichten Dienstag, man liest sich. Virtuell beschwingt, na klar doch.

Montag, 19. September 2016

Schwarzer Montag

Ach, Mist. Eigentlich wollte ich heute ein Foto zeigen, habe über eine Stunde versucht zu fotografieren, sogar mit Stativ - dann aber wieder alles gelöscht, denn es kommt nicht im Entferntesten so rüber, wie es in Wirklichkeit aussieht. Und zwar hatte ich versuchsweise größere schwarze Klettklebepunkte gekauft, die ich zu zweit statt zu dritt auf eine Seite des iStick60-Covers (sog. "Plates") geklebt habe. Auf den alten Geräten sind nun je drei und auf zwei weiteren je zwei vorhanden; dieser Unterschied sollte optisch gut zu erkennen sein. Wenn ich aber schwarze Cover mit schwarzen Punkten fotografieren will, dann kriege ich das partout nicht hin. Ich glaube, Produktfotografie ist wirklich eine große Kunst, denn dazu bedarf es neben eines ordentlichen Equipments auch viel Können, sehr viel mehr als nach dem es vielleicht auf dem ersten Blick aussehen mag.

Also nüscht heute. Meine Wenigkeit geht frustriert ins Bettchen, gute Nacht. Dir wünsche ich einen um so erfolgreicheren Wochenstart; mache alles außer Schwarz auf Schwarz.