Samstag, 30. Juli 2016

E-Dampf-Newsseite vom Feinsten

Ab Mitte nächster Woche habe ich wieder mehr Zeit. Bis dahin bin ich hier quasi nur sporadisch vorhanden, ich meine, generell täglich kaum im Internet unterwegs. Dennoch gucke ich jeden Tag statt der allgemeinen News, die E-Dampf-News, denn genau zu einer solchen Fach-Newsseite hat sich Kurbelursels Blog entwickelt. Daher von hier aus der Ferne meine größtmögliche Hochachtung für die viele Arbeit, die Kurbelursel für uns E-Dampf-Interessierte dort leistet. Beinahe täglich erfahre ich bei ihr Neues und immer ist es sehr interessant. Bitte nie aufhören damit, liebe Kurbelursel, das ist das beste Konzept, was du je hattest, einfach nur super gut. Auch die perfekt minimalistische grafische Darbietung und die damit einhergehende rein sachliche Information - herrlich stimmig und überaus angenehm angesichts der Medienhysterie und des grafischen Gezappels allerorten. Es gibt nichts Vergleichbares im Internet.

Ach ja, wo du, liebe Leserin, lieber Leser, diese täglichen Notizen findest? Einfach auf www.mered.de klicken bzw. diese leicht zu merkende Adresse eintippen. Keine lästige Reklame, keine zwangsweise mitgeöffneten sonstigen Fenster, keine bettelnden Like-Buttons - ich bin der Meinung, besser kann man keine Newsseiten gestalten.

PS:  Dieses Lob soll keinen Druck erzeugen; ich weiß nämlich, wie schnell so etwas bei täglichen Einträgen geschehen kann. Und wenn mal ein oder mehrere Tage nichts erscheinen sollte, es wäre nicht im Geringsten tragisch.

Donnerstag, 28. Juli 2016

Eine Auszeit im Schoko-Genuss

CBV-Aroma "Schokolade" riecht wie Schokolade, das gemischte Liquid schmeckt als Flüssigkeit auch so, allerdings verdampft schmeckt es dann doch gewöhnungsbedürftig. Nun, Schokolade dampft man im Normalfall auch nicht, man trinkt sie oder isst sie. Wer weiß denn schon, wie Schokolade verdampft schmeckt? Ich weiß es jetzt :-)

Also noch kann ich kein endgültiges Geschmacksurteil fällen. Es hat aber schon etwas Besonderes, dieses Schoko-Liquid. Für zwischendurch mal, ein, zwei Züge, da greife ich intuitiv danach. Und auf jedes Tröpfchen Kondenzwasser freue ich mich regelrecht, denn es schmeckt lecker wie ein Stückchen Schokolade. Besondere Augenblicke halt - so entsteht wohl Genuss, nicht wahr.


Mittwoch, 27. Juli 2016

Umlabeln

Wäre es nicht so traurig, es wäre zum Schießen komisch: Aus Ali David S., dem Amoktäter von München, wird David Ali S., ein deutscher Rechtsextremist, der Adolf Hitler verehrte und "fast ausschließlich" Menschen mit Migrationshintergrund erschoss - fast, nicht ganz (wieviel von 9 ist fast?). Was das jetzt soll, fragst du? Das schreibt die "Zeit".

Terror, Counter-Strike, E-Dampfen und gute Menschen - wie passt das alles zusammen?

Die Anhänger des zweidimensionalen Denkens feiern gerade wieder Hochkonjunktur und graben eine alte, längst der Verwesung anheimgefallene und als erledigt geglaubte Debatte erneut zu Tage. Angesichts der Fassungslosigkeit über den jüngsten Terror und der daraus folgenden Weigerung, zu glauben, dass Menschen zwar unschuldig geboren werden, so doch im Laufe ihres Lebens durch mannigfache und nicht zu beeinflussende Gründe durchaus böse werden können, werden Spitzhacke und Spaten in die Hände genommen und der "Schuldige" für den Terror, für die Mordanschläge jüngerer Männer in Form des bereits skelettierten alten Sündenbocks namens "Counter Strike" exhumiert. Die Totenausgräber glauben, kein Mensch sei böse, sondern höchstens krank und tue deswegen böse Dinge; eine dieser krankmachenden Ursachen sei das Spielen von Killerspielen.

Wie dieses zweidimensionale Denken und die Medien funktionieren, kennen wir vom Thema der "E-Zigaretten" bzw. des "E-Dampfens" zur Genüge. E-Dampfen sei zwar nicht giftig aber allein deshalb gefährlich, da dadurch junge Menschen verleitet werden würden, Tabakzigaretten zu rauchen. Also ein jugendlicher Nichtraucher, der e-dampft, werde über diesen Weg zum Raucher. Deshalb wird nicht etwa das Rauchen verboten, sondern das gesunde E-Dampfen als "Wegbeschleuniger" oder "Türöffner" des Rauchens. Diese als "Gateway-Theorie" bekannte Annahme kann zwar nicht wissenschaftlich belegt werden, jedoch ist es leicht möglich, mit Statistiken jede erdenkliche Argumentation zu untermauern - wer zweidimensional denkt, dem werden solche Jahrmarktstricks als vermeintliche Wahrheiten einleuchten. Er wird sie folglich nicht mehr hinterfragen und sie dankbar aufsaugen als einfache Antworten, die gottlob einen selbst davor bewahren, liebgewonnene Denkmuster verlassen zu müssen. Nicht das Rauchen ist böse, das neue unschädliche E-Dampfen ist es. Genau so funktioniert es gerade wieder beim Thema "Terror/Amok vs. Killerspiele". Und das geht wie folgt:

Journalistinnen und Journalisten tragen diese Methodik der Scheinlogik weiter und bringen sie ungefiltert unter das Volk. So heißt es zum Beispiel bei "n-tv": "Der Amokläufer von München hat Counter Strike gespielt und sich laut Polizei 'wie in einem Computerspiel bewegt'". Man kann den Spielentwicklern nur gratulieren, denn hier haben sie es geschafft, dass manche Menschen die virtuelle von der realen Welt nicht mehr unterscheiden können - aber nicht die Spielenden wurden hier verwirrt, sondern die nach Antworten suchenden normalen, lieben Menschen: denn hat der Täter sich bewegt wie im Spiel oder ist das Spiel so real wie die Wirklichkeit?

Im Verlauf des Artikels, der diese Zweidimensionalität ungeniert weiterträgt, muss zwangsläufig nach Behauptungen eine Untermauerung durch die Wissenschaft folgen (in religiösen Kulturen wird Gott zitiert, in säkularen Gesellschaften die Wissenschaft), somit wird die obligatorische Studie herangezogen, die vermeintlich belegt, dass Killerspiele gefährliche Auswüchse haben können - man beachte hierbei, dass immerzu nur im Konjunktiv argumentiert wird, denn belegen können weder Gott noch Studien etwas, das faktisch nicht stimmt. Ein Psychologe (die Psychologie kämpft seit Freud um die Anerkennung als seriöse Wissenschaft) wird befragt und der "Experte" nimmt sodann eine Studie heran, die durch ihren englischen Namen bereits mehr Seriosität verspricht als etwa eine Studie einer x-beliebigen Fachhochschule aus der deutschen Provinz. Die "US-Studie der State University Ohio" habe bewiesen, dass durch Killerspiele "durch ausgeprägten Konsum die Empathiefähigkeit abnehmen und die Gewaltbereitschaft zunehmen kann." Obacht: "kann", ein Konjunktiv. Es kann alles durch alles jederzeit geschehen, das heißt soviel wie, "es ist nicht auszuschließen, dass …".

Nun, neben dieser Jahrmarksmethodik bei der Verwendung solcher "Untersuchungen", werden Studien fast ausschließlich durch Statistiken zusammengeschustert. Standardbeispiel: 100 überführte Mörder werden im Knast zu ihren Lebensgewohnheiten befragt und alle geben an, dass sie sich morgens duschen. Ist die Tatsache eines morgendlichen Duschbades nun ein Indiz dafür, zu einem möglichen Mörder zu werden? Muss sanitären Anlagen der Einbau von Zeitschaltuhren gesetzlich verpflichtend vorgeschrieben werden, die das morgendliche Duschen zum Schutz unserer Gesellschaft in die Mittags- oder Abendstunden verlegt? Darf zum Wohle unserer Kinder das morgendliche Duschen erst ab 18 Jahren erlaubt werden?

Das findest du albern, absurd und polemisch, nicht wahr? Aber genau so wird argumentiert und werden beispielsweise gesetzliche Verschärfungen gegen das E-Dampfen begründet. Du magst deinen Kopf schütteln, doch das ist (politische) Realität. Man muss nur die Augen einmal öffnen, um zu erkennen, wie politischer Aktionismus, wie Politik funktioniert.

Um diesem Teufelskreis zu entfliehen, sollten wir wieder lernen, dass unsere Welt eine mehrdimensionale ist, deren Wechselwirkungen komplizierter ausfallen als dies einfache "Wenn-Dann-Antworten" suggerieren. Es mag möglich sein, jeden Mörder, ja sogar jedes Verbrechen auf dieser Erde psychologisch zu erklären und die Taten zu entschuldigen oder zu relativieren. Wer jedoch wie Margot Käßmann davon ausgeht, alle Menschen seien von Grund auf gut oder nicht schlecht und allein die Opfer oder die Opfergesellschaften seien an den Taten zumindest mitschuldig oder mitverantwortlich, der begibt sich in eine Spirale der Einfältigkeit, in einen Sog, der letztlich alle für alles Übel in der Welt mitverantwortlich macht. So etwas ist kein Ausweg aus der Misere, es ist wie ein Strudel der Beginn der Verneinung der eigenen Existenz. Gibt es keine Menschen mehr, so gibt es auch kein Böses.

Dienstag, 26. Juli 2016

Star Trek Beyond = sehr empfehlenswert

Nach der Arbeit bis gerade eben habe ich "Star Trek Beyond" angeschaut und freue mich als alter Trekkie sagen zu können: ein absoluter Spitzenfilm. Ich finde sogar, es ist der beste der neuen Spielfilme. So, aber nun muss ich ins Bettchen und kann nicht näher darauf eingehen. Macht nix, somit verrate ich auch nichts versehentlich. Gute Nacht.

Meine Heimat

Vorwürfen, mein gestriger Eintrag sei politisch rechte Polemik, möchte ich folgendes entgegnen:

Meine Heimat sind der Niederrhein und die deutsche Sprache. Politische Grenzen kennt meine Heimat nicht. In dieser meiner Heimat leben die Nachfahren eines Völkergemischs des halben Globus. Kelten, Römer, Germanen, Spanier, Franzosen, Holländer, Briten, US-Amerikaner, Kanadier, Australier, Polen, Russen, Italiener, Kurden, Türken, Griechen, Dänen, Schweden, Norweger, Araber, Menschen des Balkans - ob sie als grausame Wikinger ins Rheinland fanden oder im Reitersturm der Steppenvölker Asiens - all sie sind meine Vorfahren, all ihre Gene trage ich in mir, all diese Völker leben ebenso in meinen Nachfahren weiter. Es sind Geschichten von Eroberung und Erobert-Werden, von Flucht und Asyl, es sind die Menschen, die zu Abertausenden allein im Laufe der Neuzeit im Rheinland sesshaft geworden sind und eine neue Heimat fanden. Internationalismus, das ist das Rheinland, Deutschland bedeutet mein Zuhause in der Vielfalt. Heimat, das sind die Herzen dieser Erde, die in meiner Brust schlagen.

Montag, 25. Juli 2016

Kaputte heile Welt

Gestern Abend hatte ich kurz ins TV geschaut. Mache ich ja für gewöhnlich nicht mehr, doch "Hart aber fair extra" hatte mich neugierig gemacht. Noch vor dem regulären Ende der Sendung hatte ich allerdings entsetzt wieder das TV ausgeschaltet. Das hätte ich besser wissen können.

Eine doch zum Teil ziemlich abgehalfterte Gestalt, scheintot und längst in Rente, wurde als ehemaliger Funktionsträger vorgestellt und erzählte exakt denselben Unsinn über junge Menschen, über Video-Ballerspiele (Counter-Strike sei wieder Schuld, unfassbar eigentlich) und Depressionen, den sie in Talk-Shows vor 15 Jahren schon verbreitet hatte. Ein TV-Moderator, der nicht auf die Medien (also auf seinesgleichen, man nennt das auch Selbstkritik), sondern auf die Sozialen Medien und das Internet schimpfte und immer wieder sie als Mitschuldige für die hysterische Berichterstattung auszumachen versuchte. Eine Tante, als etwas anderes kann man die Journalistin der SZ nicht bezeichnen, ein Polizist (der einzige vernünftige Mensch dieser Runde) und ein Politiker. Ja, ich weiß, es saß da auch noch jemand anderes. Himmel Herrgott, was war das für ein Mist! Der alleinige Sinn und Zweck dieser Sendung schien darin zu bestehen, der Bevölkerung klar zu machen, dass die letzten Gewalttaten alle Einzeltaten gewesen seien, Amokläufe psychisch kranker Jungen aber auf gar keinen Fall etwas mit dem Islam (als dominante soziale Kraft einer anderen Kultur, die Politik und Religion eben nicht trennt) oder islamistischer Gewalt zu tun haben. "Hart aber fair" war eine Agitprop-Veranstaltung für politisch korrektes Denken in seiner absurdesten Form.

Und während diese Herrschaften sich also über pubertierende junge Männer ausließen, deren Elternhäuser in die Pflicht nahmen, die Verantwortung für die Gewalt allen möglichen Menschen und Instanzen zuschoben, sprengte sich in Ansbach ein junger Mann aus Syrien in die Luft und verletzte dabei 12 Menschen. Wird dieser Selbstmordanschlag nun wieder als Amoktat eines verwirrten Menschen gewertet werden oder wie wird versucht werden, dort islamistische Gewalt umzuetikettieren?

Die ganze Nacht lang hatte ich mich zusammengerissen und wollte dazu hier im Tagebuch eigentlich nichts schreiben (vielleicht lösche ich diesen Eintrag auch wieder), doch es macht mich schlicht wütend, wie wir als Bürger von den Medien für dumm verkauft werden. Uns wird eine Scheinwirklichkeit aufgetischt. Die Bevölkerung wird behandelt wie dumme Kinder, die mit der Wahrheit nicht umgehen können, denn wenn die Bevölkerung irgendwann einmal die Nase voll hat, oje, sie könnte sich ja zur Wehr setzen, dann würde vielleicht auch die schöne heile Welt der Selbstgerechten Schaden nehmen. Und das gilt es in Wahrheit mit allen Mitteln zu verhindern, deshalb solche Verdummungs-Sendungen wie die von Plasberg & Co..

eVic AIO Preorder

Oha, da ist sie und ich hab's getan, sie ist im Presale bestellt! "Hast du nicht schon genug von diesem Kram?" Hallo? In China bestellt natürlich, denn dort kostet sie nur zwischen 32 und 36 Euro, je nach aktueller Angebotsaktion. Komplett. "Hast du zuviel Geld?" Nicht zugehört? Inklusive Rabatt waren's 32 Euro? Dafür muss ich mich jetzt rechtfertigen?

Fragt das kleine Teufelchen das böse, böse Engelchen.

Genau so habe ich mir jedenfalls das Design schon lange vorgestellt, eine perfekte Symbiose aus Mod-Box, E-Zigarette und E-Pfeife. Robust, kompakt, technisch hervorragend mit wechselbarem Akku und variabler Tank- bzw. Verdampfernutzung (der integrierte Verdampfer ist letztendlich mein Lieblingsverdampfer, der Cubis, was will ich also mehr). Obendrein zeigen die Chinesen endlich mal, was sie designmäßig drauf haben. Perfekt.

Jetzt muss ich nur noch so lange auf die E-Dampfe warten, es ist kaum auszuhalten :-)  Guck mal hier bei Joyetech direkt. Die Bilder täuschen, das Gerät ist kleiner als es dort aussieht. Wenn ich's habe, mache ich Fotos und tiriliere: "ich han min Dampfe, ich han min Dampfe, ich frier nich mehr, denn ich kann dampfe" - frei nach Walther von der Vogelweide.

Sonntag, 24. Juli 2016

Kugeln um die Ohren

Folgendes ist nicht neu, ich möchte da nicht missverstanden werden. Und zwar wird seit Jahrzehnten aus fahrenden Autos auf Straßenschilder als Zielscheiben geschossen. Zum ersten Mal hörte ich davon in den 70er Jahren und mehrere Menschen, die bei Straßenmeistereien arbeiten, haben das mit den Jahren immer wieder bestätigt. Vor allen Dingen auf den Autobahnen sollen sich auf fast jedem zweiten Schild Einschusslöcher befinden.

Neu ist mir allerdings, dass dies hier quasi vor der Haustür auf der einsamen Landstraße mitten in der Nacht ebenso geschieht.

Da ich ein paar Nächte frei habe und mit Elli ja keine Waldwanderungen mehr unternehmen kann, möchte ich mir nachts hin und wieder trotzdem die Beine vertreten. Der Mensch an sich verträgt schlecht mehrere Tage Bewegungslosigkeit, ich spreche aus persönlicher Erfahrung :-) Also gehe ich unseren Feldweg entlang zur Landstraße und dort einige Meter auf dem Rad- und Gehweg. Ein paar Höfe in Sichtweite aber sonst absolut nur Feld und Wald - und kein Auto weit und breit. 3 Uhr, vielleicht 4 Uhr nachts.

Neulich fuhr ein Bus entlang der Straße und in ungefähr hundert Metern Entfernung (eher weniger, aber Schätzungen sind ja so eine Sache) schoss es aus dem Bus: Peng, Peng, Peng - drei Mal. Neben mir auf einem Schild hörte ich einen Schlag, nicht laut aber deutlich. Der Bus rausche an mir vorüber. Er war innen hell erleuchtet aber vollkommen leer. Mit der Taschenlampe schien ich zum Schild (Wildwechsel) und sieh an, ein Einschussloch, frisch, da der Rand silberfarben und noch nicht dreckig oder rostig war. Es musste also der Busfahrer geschossen haben. Mich hat er nicht sehen können, mich sieht man im Dunkel nicht, ich bleibe eher hinter einem Busch stehen, um nicht gesehen zu werden. Mache ich halt so, möchte nachts neben der einsamen Landstraße grundsätzlich unentdeckt sein. Aber zukünftig unterlasse ich lieber solche Spaziergänge.

Du erkennst daran wieder eine altbekannte Wahrheit: nachts einsam und alleine im gruseligen mitteleuropäischen und für uns raubtierlosen Wald ist es ungefährlicher als bei Begegnungen mit Menschen auf öffentlichen Wegen. Wenn, dann sollte man sich vor Menschen in Acht nehmen, nicht vor Sagengestalten oder Fantasiewesen der Nacht - ich gebe zu, in einer zwielichtigen Mondnacht mit Wind und Regen, vielleicht noch Gewitter, dann bei den vielen Geräuschen der nachtaktiven Tiere, den erschreckten Augen, die im Taschenlampenschein grün oder gelb aus dem Unterholz hervorlugen oder manchmal direkt vor einem aufleuchten und dich bewegungslos anstarren (sie sind ihrerseits sekundenlang gelähmt vor Angst, Rehe zum Beispiel), da fällt der Glaube an diese Wahrheit einigermaßen schwer, doch wie ich erlebt habe, sie stimmt.

Natürlich wünsche ich dir heute dennoch einen schönen sommerlichen Sonntagssparziergang; denke einfach daran, wenn's dunkel wird, die Straßen zu meiden oder rechtzeitig zu Hause zu sein.

Samstag, 23. Juli 2016

Kein Haarriss, sondern ein Haar in der Suppe

Eigentlich ist es nichts Besonderes aber durch das Foto wird es zu etwas Besonderem, denn zuerst war ich völlig sicher, es handele sich um einen Riss im Tank, weshalb ich das Foto auch mit "Glasbruch" betitelte. Erst durch das Betrachten dieser Makroaufnahme, die deutlicher Details aufzeigt als eine Lupe, da sie insgesamt viel größer ist als das originale Gerät, erkannte ich, dass es ein Haar war - wahrscheinlich noch ein Haar von Elli, da ich diesen Verdampfer nur selten benutze und er auf dem Tisch über Ellis Lieblingsplatz stand. Um das jetzt genau betrachten zu können, solltest du aber das folgende Bild vergrößern, indem du aufs Bild klickst oder es in großer Auflösung hier herunterlädst (2000 x 1534  Pixel).


PS: Für jemand, dessen Muttersprache nicht Deutsch ist, muss das Wort "Haarriss" doch arg merkwürdig aussehen, nicht wahr.